das ist ein echtes Abenteuer. Autofahren in Bangkok das heisst, nicht die Augen zu und durch. Man muss überall seine Augen und Ohren haben, man braucht schon auch eine 8. Sinn um einschätzen zu können was macht der Mopedfahrer, Autofahrer jetzt als nächstes. Ganz besonders muss man auch auf die Minibusse, Taxifahrer und die großen Busse achten. Die Fahren ohne Rücksicht auf Verluste. Ganz besonders schlimm ist es im Stossverkehr, der ja hier in Bangkok eigentlich immer stattfindet. Von der Bushaltestelle wird sich ganz raus auf die äußerste rechte Spur gedrückt und wenn man nur zwei oder drei Autos vorteile hat und an der nächsten Haltestelle wird sich wieder mit der Brechstange auf die linke Spur durchgedrückt. Die halten drauf, keine Sorge der gewinnt. Hier kommt man nicht mit der Deutschen Mentalität “ICH habe aber RECHT” oder “was soll das dass bringt doch nichts” oder blocken oder zumachen. Man muss es hier einfach laufen lassen. Hier regt sich niemand auf was du machst, du kannst es auch tun.
Oft genug habe ich mich verfahren und war in einer Einbahnstrasse oder falsch eingeordnet. Vierspurig im dicksten Stau von rechts nach der äüssersten linken Spur wechseln, das klappt. Ich staune immer wieder und das echt alles Stressfrei. Aber merken; Alles laufen lassen, nicht aufregen, ruhig bleiben, nicht das deutsche Oberlehrerverhalten rauslassen. Dann klappt das hier mit dem Autofahren ganz toll. Wirklich.
Wer es nicht will oder sich nicht traut der kann sich eines von den ca. 50000 Taxen ab 35,- Baht mieten, aber Achtung man sollte sich den Fahrer genau ansehen. Aber zum Thema Taxifahrer, meine speziellen Freunde, dazu gibt es eine anderen Blog, siehe später unter Taxi.
